Die Entstehung der Divina

Nach den Weihnachtsferien begann ich 1979 die eins zu eins Baupläne auf Sperrholplatten zu übertragen. Erst musste ich den Schuppen abändern und einige Meter verlängern damit das 14 Meter lange Projekt auch Platz findet. Nach fast einem Jahrzehnt war das Projekt fertig gestellt. Nur in der Freizeit ganz alleine gebaut. Aus Fiberglas und Polyester handlaminiert. Ich war als Elektroniker für Industrie Anlagen viel auf Montage, hatte aber auch wieder freie Tage und den Urlaub zur Verfügung.

 

Aus den Sperrholzplatten fertigte ich Spanten die in einem Meter Abstand, Kiel nach oben aufgestellt wurden. Diese Spanten habe ich mit dünnen Dachlatten überzogen und darüber 10 mm dicke spezielle Schaumstoffplatten genäht. Die so entstandene Positiv—Form mit Glasfieber und Kunstharz laminiert. Das ganze dann umgedreht, die Holzform innen entfernt. Das war gutes Brennholz für den Kachelofen im Winter. Die Schale dann innen laminiert, so war die untere Schale fürs erste fertig.

 

Im Sommer 1990 war der Transport ins Mittelmeer fällig. Auf dem Landweg von Leutkirch bis Port Camargue, Süd Frankreich. Vom Kran ins Wasser gehoben, getestet ob alles dicht ist, war der Start in die Freiheit oder in ein anderes Leben gemacht.

 

 

 

So ein Unternehmen beflügelte auch die Lokale Presse